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Urlaubsfahrt nach Schöneck im Vogtland

Bloged in Ältere Artikel by admin Donnerstag Juli 19, 2007

Unser erster Sommerurlaub seit 250 Jahren begann am Sonntagmorgen 4:50 Uhr. Das Motto: eingestiegen- fortgefahren.

erster Tag

Entgegen allen Unkenrufen ging es auf der Autobahn flott voran, die A20 hatten wir auf unserer Fahrbahnseite für uns alleine.
autobahn

Nach 6 Stunden und 15 Minuten kamen wir in meiner viel zu warmen Heimatstadt an. Die richtige Zeit um ein kräftiges der Heimat angemessenes Mittag im Pappenheimer zu genießen. Der Pappenheimer ist ein altes Gasthaus mit viel Tradition und wirklich guter Thüringer Küche. Die Klöße, der Sauerbraten, Der Lammbraten und die Rouladen waren eine Wucht. Allein das Schnitzelbraten muss man dort noch lernen.

markt lobenstein eiscafeZwischenstation in Lobenstein, im Eiscafé “Dolce Vita”, wo waschechte Sizilianer ein traumhaftes Eis in auch ungewöhnlichen Geschmacksrichtungen feilbieten. Da ich, wenn es um Eis geht, sehr mäkelig bin ist es schon eine Auszeichnung wenn ich sage das sich ein Ausflug dorthin lohnt.

Gegen 16:00 Uhr im Urlaubshotel angekommen. Gebucht hatten wir einen Familienurlaub mit Halbpension und Programm im IFA Ferienpark “Hohe Reuth” in Schöneck/Vogtland.

begruessungNach dem reichhaltigem Abendbrot mit Begrüßungsbowle und Cocktail ging es ab in die Aqua-Welt. Ein Erlebnisbad mit viel Attraktivität.
Gegen die der Hitze geschuldeten Kopfschmerzen halfen die Dolormin nur wenig.

zweiter Tag

Unser Tag begann mit einem wirklich gutem Frühstücksbuffet. Unglaublich was hier alles aufgefahren wird.

wanderung

Zeite Etappe war eine geführte Wanderung mit Karl-Heinz als Guide.
Paul zog ein Maul und hätte uns beinahe die Laune verdorben. Die Hitze machte uns allen zu schaffen.
Es gibt schon Pilze! Steinpilze und Perlpilze haben wir gesichtet. Ob wir doch gegen unser Prinzip, die Küche in der Fewo nicht zu benutzen, verstoßen?
Nach der Wanderung gab es zum Mittag deftiges vom Grill.

MITTAGSPAUSE! Ich gebe es zu, ich bin über Chris Moores “der törichte Engel” eingeschlafen, geht bei dem Buch eigendlich gar nicht…

Beim anschliesenden täglichen Besuch der Aqua-Welt ist Paul über sich feuer hinausgewachsen und eine ganze Bahn alleine geschwommen. Auch die Rutschen wollten Ihn nicht mehr loslassen.

Am Abend gab es noch eine große heiße Sommernachtsparty mit Lagerfeuer, echten Indianern, Stockbrot, sehr, aber auch wirklich sehr viel Radler und viel Musik. Ein gelungener Tag…

 

 

Der dritte Tag

beginnt sehr warm, die Hitze ist fast unerträglich. Mosquitos, so groß das man sie vorsichtshalber grüßt, brummen einem um den Kopf.
Das Frühstück ist wie immer bombastisch, man schafft es nicht alles zu probieren…
Kurzer Ausflug zum Aldi nach Klingenthal, die Wasservorräte auffüllen. Der Besuch im Besucherbergwerk Grube Tannenberg bei Schneckenstein wird verschoben da wir sonst unsere gebuchte Kutschfahrt nich schaffen würden.
Die Sommerodelbahn bei Mühlleiten verlassen wir nach nur einer Fahrt fluchtartig nachdem zwei große Busse Heerscharen kreischendem, drängelndem vogtländer Erbguts ausspiehen.

kutschfahrtDie Kutschfahrt mit zwei echten, rotbraunen Pferden führte durch die Wälder rund um unser Hotel. Die wiederentdeckung der langsamkeit hat mir sehr gut getan. Max und Paul durften auf dem Kutschbock platznehmen und waren stolz wie sonstwas. Zum Abschluß hinterliesen die Pferde zwei richtig schöne, dampfende Haufen und der Kutscher dem Max ein altes Hufeisen.

Am Nachmittag der obligatorische Besuch für 3 Stunden in der Aqua-Welt.
Schon wieder habe ich die Kamera vergessen, muß mir unbedingt irgendwo nen Knoten machen.

maedchenjagd

Nach dem phantastischen Abendessen, Thema war heute Italien, gab es die ersten Wolken und einen schönen Sonnenuntergang.
Da hier sehr viele Familien mit Kindern im gleichen Alter Urlaub machen fanden sich schnelll Freundschaften und Bündnisse. Nach einigem Getuschel machten die Jungs Jagd auf die Mädchen (später umgedreht). Wohl nicht nur unsere Jungs fielen anschließend wie Stein in ihre Betten.

Vierter Tag (Y-Tag)

Endlich etwas kühler! Nach dem Frühstück ersehnter Regen. Absurd, sich im Urlaub Regen zu wünschen…
Nach dem Frühstück geht es auf zu einem Besuch der Drachenhöle in Syrau. Diese Höhle hat einen PVC Drachen, einige unterirdischen Seen, etliche Tropfsteine und eine gute Führerin zu bieten, welche verschnupft reagiert, wenn man an der Kasse übersehen hat, dass man für Fotos und Filme extra löhnen muss. Bei einem Familienpreis von 17 т?м sollte dies eigendlich im Preis enthalten sein.
Als Saalfelder fand ich die Höhle irgendwie “niedlich”, dem Rest der Familie hat es aber gefallen.

ballon
Der Höhepunkt am Nachmittag war eine Ballonfahrt an der Göltzschtalbrücke mit phantastischem Blick auf die Gegend und die Brücke. Max konnte wegen seine Höhenangst leider nicht mitfahren und so blieb Pako auch am Boden. Paul und ich waren begeistert. 21,00 Euro die sich gelohnt haben.

ballonfahrt

Anschließend besuchten wir das Museum Burg Mylau. Beeindruckendes Gebäude. Die Dame an der Kasse war erst etwas sprachlos als ich Sie fragte warum denn das Filmen in der Burg verboten sei. “Wegen dem Blitzlicht, naja”. Mein Hinweis, dass ich beim Filmen keinen Blitz brauche beantwortete sie mit “ich kann doch da auch nix dafür”, sächsisch klingt immer etwas weinerlich…
Die nette Türschießerin sorgte für verschlossene Türen hinter uns, wir waren wohl die letzten, gehetzten.
Am Ende stellte sich heraus: es gab nicht wirklich etwas zu filmen.
OK, der Eisenmann am Eingang ist schon kuhl ;-)

Das Abendessen war heute dem Thema Grillbuffet gewidmet. Meine Fresse haben wir gefuttert, es war wieder verdammt gut. Ein Hoch auf Herrn Weiske und sein Team.
Die aufgenommene Energie strampelten wir uns anschließend 2 Stunden in der Aqua-Welt wieder ab. Die Kamera lag natürlich im Zimmer *kopfschuettel*.

Tag Fünf

Ich laufe Gefahr Euch zu langweilen, das Frühstück war phantastisch!
10:00 Uhr ging es mit dem Bus nach Hirschfeld in den Tierpark. Sehr liebevoll gestaltet und gepflegt. Vom Pfau über (“ooooooch sind die niedlich, wolln wir auch welche”) Ziegen bis hin zu Braunbären ist alles zu sehen.
rabe
Wenn Ihr, wie wir auch, die Schafe gegenüber nicht verstehen könnt: es sind Kamerunschafe…
Auch wenn der Tierpark wirklich schön und sehenswert ist, die eingeplanten 4 Stunden bis zur Rückfahrt mit dem Bus sind nach Meinung aller viel zu lang.

Die Vogtlandkarte zeigt in der Nähe von Schöneck, in Werda eine Burgruine aus. Spart Euch die Suche, der nette Einheimische, welcher extra aus seinem Suzuki Jimmy ausgestiegen ist, konnte nur lächeln. Es gibt dort definitiv keine echte Burgruine im Sinne von “hier riecht man die alten Ritter”.

spielplatzAls Ersatz suchten wir den wirklich liebevoll gestalteten, einer alten Ritterburg nachempfundenen Spielplatz in Schöneck. Am Fuße eines Aussichtsfelsens welcher an der Stelle der bereits im Späten Mittelalter abgerissenen “Burg Schöneck” steht.
Vom Gewitterüberrascht flüchteten wir ins Hotel ans Abendbuffet, Thema Fisch, Pako in Ihrem Element…

Ab 18:30 Uhr Aqua-Welt. Verdammt wo ist meine Kamera…?

Sechs

Frühstück wie immer. Heute sind wir es etwas ruhiger angegangen. Als erstes war die sehr schöne Sommerrodelbahn in Mühlleiten drann.

Nächste Station war ein Besucherbergwerk Am Schneckenstein. Eine überaus interessante Erfahrung, zumal der Führer ein echter Bergmann war. Ihm merkte man an, das er die Führungen mit viel Herzblut und Humor durchführt.
Dieses ehemalige Zinnberkwerk ist mit 5ßßßßßßß°C, bei einer Außemtemperatur von 31ßßßßßßß°C, bestimmt eines der kältesten in Deutschland. Zu sehen ist einiges an Technik, auch wird eine der Bohrmaschinen vorgeführt, damit man einen Eindruck von dem Höllenlärm bekommt der dort bis 1964 unter Tage herrschte.

Leider war der Lift an der neuen Vogtlandarena heute defekt, sodas wir die Schanze nicht besuchen konnten.
Zum Abschluß Abendessen, Thema Schlachteplatte, lecker wie immer.
In der Aqua-Welt war heute das weitaus kältere Außenbecken wegen des Gewitters erst gesperrt.

Siebter & letzter Tag vor Abreise

Heute haben wir und nach dem Frühstück (hatte ich schon erwähnt das das Frühstück phantastisch ist?) auf den Weg in den Freizeitpark Plohn gemacht.

plohn

Für 16,60 т?м je Erwachsenen und 14,50 т?м für Kinder von 4 bis 12 Jahren (Inhaber eine Hotelausweises des IFA Ferienparkes Hohe Reuth erhalten 2 т?м Ermäßigung) bekommt man jede Menge Attraktionen. Alle Fahrgeschäfte und Angebote außer Eis & Co sind im Preis enthalten.
Wir haben uns dort mit Bodo und Fine getroffen und hatten gemeinsam einen ganzen Haufen Spaß. Den Kindern gefiel besonders die Wildwasserfahrt und der “freie Fall”. Auch die Floßfahrt durch das “Dinogehege” ist gut angekommen.
Man sollte Zeit einplanen, wir waren nach “nur” 6 1/2 Stunden wieder raus.

Auf der Fahrt ins Hotel ist der Max eingeschlummert.
Nach dem reichlich gutem Abendbrot (Thema Kartoffel) sind Pako, Max und Paul in die Aqua-Welt entschwunden. Ich schreibe dies hier und fange gleich an wehmütig die ersten Sachen zu packen *schnief*, ich könnte Nachschlag nehmen.

Kommentare

  1. ich bin beeindruckt und freue mich so sehr das Ihr endlich mal sowas schönes erlebt, sehr gut !

    Trackback by Maneu 20. Juli 2007 09:13

  2. Sieh da die Neumänner plündern das Büffet, mache ne Welle in der Aqua-
    welt und toben sich auf Burgen aus die keine sind.
    Wir wünschen Euch noch ne Menge Spaß und auch Erholung.

    Trackback by Peter 21. Juli 2007 11:39

  3. Hey ,gerne und mit fliegenden Augen habe ich deine Berichterstattungen verschlungen .
    Ein Harry Potta is ja ein scheissdreck gegen deine Story .Sie verleibt Appetit.
    Stellt euch mal vor ,ihr würdet in so ein massentouripentagon fahren .Wo mann
    frühs um siebn schon sechs Handtücher braucht um eine liege am pool zu ergattern .Wenn ich deine Erinerungen vier fünfmal lese brauch ich nirgens mehr hin …ich rieche schon die rouladen mit knödel usw…Wichtig ist das deine Familie was davon hatte an der dir so viel liegt ,freut mich echt für euch . Grüß mia die Bande :-)

    Trackback by T_EDDY 23. Juli 2007 08:33

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